9 Juni 2011 - 19:30

Die 14. Februar-Koaltion in Bahrain hat den heutigen Freitag zum Tag der Unterstützung für inhaftierte Frauen ernannt.

Dies geht aus einem Bericht des iranischen TV-Senders Al Alam hervor. Unterdessen forderte die Internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) einen Strafprozess gegen die Urheber der Folter an Ärzten und Pflegepersonal der bahrainischen Spitäler. Diesbezüglich müssen unabhängige Untersuchungen in die Wege geleitet werden. Bahrainische Sicherheitskräfte haben mit Rückendeckung saudischer Söldner immer wieder friedliche Protestkundgebungen in verschiedenen Landesteilen brutal niedergeschlagen. Der Al Alam-Reporter in Bahrain sagte unter Hinweis auf die anhaltenden Proteste in dem Königreich: In vielen Städten und Dörfern sind die Menschen gestern auf den Straßen erschienen. Alt und Jung, Mann und Frau solidarisierten sich mit den zurzeit angeklagten Medizinern und dem Krankenhauspersonal und verurteilten die Niederschlagung der Menschen durch das Regime unter Mithilfe saudischer Kräfte. Der Einsatz verschiedener Waffengattungen gegen die Bürger wird die Fortsetzung der Demonstrationen nicht verhindern können, hieß es. Laut der schiitische Wifaq-Bewegung beläuft sich die Zahl derer, die gerade angeklagt sind auf etwa 400. Allein gegen 50 Bahrainer habe man die Todesstrafe verhängt.